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Mehtidis, Alexis -Italienische und Österreichisch-Ungarische Militärluftfahrt im 1. Weltkrieg (2008)

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Italienische und österreichisch-ungarische Militärluftfahrt an der italienischen Front im Ersten Weltkrieg
Alexis Mehtidis

Bei diesem Buch handelt es sich um eine erheblich angereicherte Version von "Italian Aviation in World War I", die Alexis Mehtidis 2004 veröffentlichte. Der Autor hat detaillierte Abschnitte über die italienische Fliegerabwehr, die österreichisch-ungarische Luftfahrt, Karten und Insignien hinzugefügt und bietet uns damit eines der wenigen vollständigen Bücher zu diesem Thema in englischer Sprache.
Der erste Teil, der den italienischen Streitkräften gewidmet ist, erläutert, dass zu Beginn der Feindseligkeiten die italienische Luftkomponente vollständig in die Bodentruppen integriert war. Sie umfasste einige mit Nieuport, Farman und Blériot ausgerüstete Geschwader sowie an die Artillerie angeschlossene Ballonverbände. Auch die Marine hatte ihren Luftbestandteil mit zwei Luftschiffen und 14 Wasserflugzeugen.
Im Jahr 1915 wurde diese Komponente unabhängig und wurde zum Corpo Aeronautico Militare. Die ersten Caproni-Bomber tauchen auf, ebenso wie die Kampfflugzeuge Caudron, Macchi, Voisin und Aviatik (deutsch, aber in Lizenz hergestellt); diese neue Luftwaffe setzt auch Wasserflugzeuge ein und übernimmt 1916 bald die Kontrolle über den Luftanteil der Marine. Ein Jahr später nimmt die Marine ihre Vorrechte in der Marinefliegerei wieder auf ("Déjà vu" in anderen Ländern...) und beendet den Konflikt mit 223 Wasserflugzeugen.
Durch die Seiten hindurch hat man den Eindruck, dass diese Luftwaffe während des gesamten Konflikts eine gemäßigte und stabile Zahl - zwischen 600 und 800 Flugzeuge - aber sehr strukturiert hielt; eine erfinderische Luftwaffe, die sehr früh die ersten massiven Bombenangriffe startete (auf Triest), die Funkkommunikation, hochauflösende (für die damalige Zeit!) Aufklärungsfotografie einsetzte und Eisenbahnknotenpunkte mit Luftschiffen bombardierte. Eine Armee, die mit Einheiten in Albanien, Griechenland und Libyen zeigte, dass sie auch projektionsfähig war. Merkwürdigerweise wurde erst im November 1917 eine Behörde geschaffen, die die Produktion von Flugzeugen und Flugzeugmotoren koordinierte.
Der nächste Teil ist der österreichisch-ungarischen Luftkomponente gewidmet, sowohl der Luftwaffe - Kaiserlich und Koniglich (K.u.K.) Luftfahrtruppen (L.F.T.) - als auch der Marineluftwaffe - K.u.K. Seeflieger -, die entlang der kroatischen und albanischen Küste stationiert sind. 1915, zu Beginn der Feindseligkeiten, schloss die österreichisch-ungarische Luftwaffe 13 Flugkompanien (FLiK - Fliegerkompanie) und drei Ballonkommandos zusammen; durch den Waffenstillstand waren diese Zahlen auf 50 und 30 (etwa 600 Flugzeuge) angestiegen. Die hauptsächlich verwendeten Typen waren die Albatros, die Brandenburg und ... die Aviatik (auch!).
Der Rest des Buches ist eine beeindruckende Zusammenstellung, Einheit für Einheit, FLiK für FLiK (etwa hundert), mit ihrer Ausrüstung und ihren Einsätzen. Der Autor gibt einen Überblick über die Einheiten und Ausbildungszentren, die Balloneinheiten, logistischen Einheiten, meteorologischen Einheiten sowie die von der Marineluftwaffe eingesetzten Flugzeuge, Einheit für Einheit, Marinestützpunkt für Marinestützpunkt (in Österreich, Kroatien und Albanien).

142 Seiten - auf Englisch